Freitag, 30. Oktober 2015

Globalisierte Flip-Flops. // Globalized flip-flops.

Ich habe schon mehrere Urlaube in Berlin verbracht. Und ich bekenne: ich liebe unsere Hauptstadt! Diese Verbindung aus Orten, die Geschichte atmen und dem explosiven Mix aus Kunst, Kultur und verschiedensten Menschen liebe ich – und allein der Geruch in der U-Bahn ist für mich einzigartig.

Neben Reichstagsbesichtigung, vielen Cafés und plattgelaufenen Füßen waren natürlich auch die ganzen hübschen Lädchen ein großer Anziehungspunkt in der Metropole...und hier hatte ich mein Globalisierungserlebnis.

Als bekennender Flip-Flop-Fan war der entsprechende Laden in der Alten Schönhauser Straße eines meiner Ziele; auch deswegen, weil sich seit Jahren keines dieser Schuhpaare in einem Nürnberger Laden verirrt hat. Drinnen angekommen blieb ich voller Freude vor dem großen Regal stehen, um meiner Freude lautstark Ausdruck zu verleihen: „Da sind sie ja!“

Ein konsternierter Blick der Verkäuferin. Kurzes Schweigen. Dann: „Schon mal was von online-Versand gehört?“

Ich habe trotzdem ein paar der Sommerlatschen gekauft. So ganz analog.

Hinterher saß ich bei einem Kaffee unter den Linden und erinnerte mich...an die guten alten Zeiten, in denen es noch ein Erlebnis war, ein Buch/Tonträger/Kleidungsstück nach langem Suchen im Laden endlich gefunden zu haben. Anstrengung. Vielleicht Frust. Auch mal eine Enttäuschung. Aber dann...Freude. Jubel. Das Gefühl, endlich erfolgreich gewesen zu sein. Und natürlich endloser Stolz, das neue Teil endlich benutzen, den Song anhören zu können.

Ich erinnere mich an langes Wühlen auf Flohmärkten, das angespannte Lauschen am Radio mit dem aufnahmebereiten Kassettenrekorder. Und vor allem an eines: Zufriedenheit. Heute heißt der Flohmarkt Zalando, und der Kassettenrekorder iTunes.

Ich bin wahrlich kein Vertreter der „früher-war-alles-besser“-Generation. Ich bin dankbar, dass wir Frauen in unserem Land eine Stimme und Rechte haben, ich nicht mehr über den offenen Feuer kochen muss, verschiedenste Lebensentwürfe ihren Platz haben.

Aber ich verstehe die wunderbare band Keane, wenn sie den Refrain ihres ersten großen Hits singen...

„...oh simple things, where have you gone...?“



Until today I spent plenty of holidays in Berlin. And I have to admit: I love our capital. All those different places that breathe history and go hand in hand with an explosive mix of arts, culture and people ravish me - and just the smell of the tube-stations is unique.

Beside visiting Reichstag, enjoying lots of coffee-places and having tired feet I also loved all those tiny shops in that metropolis...and here I had my experience of globalization.

As the biggest Flip-Flop-Fan known in town, going into one of the shops where they are sold was my target - simply because I didn´t see Flip-Flops in stores in Nuremberg (and I´m talking of the originally brand). Being inside of the shop, I stopped in front of the shelf, shouting out in joy: "There they are! Finally!!"

An affected look of the saleswoman. Silence. After that: "Did you ever hear something about online-shopping?!"

I bought the shoes, despite of that reaction. Totally analog.

After that, drinking coffee, I remembered the famous good old times; those times you called it adventure, when you found a book/clothing piece/CD after a long time of searching it. Frustration. Disapointment. But then...joy. Cheering. The feeling of being successful. And, of course, being proud of using your new item.

I remember rummaging at flea markets, tense listening to the radio; ready to record THAT song with your cassette recorder. And over all: satisfaction. Today flea market is called Zalando, cassette recorder was replaced by iTunes.

Don´t get me wrong; I´m not one of those who believe that "everything was better in earlier times". I´m glad, that women in our country have a voice and rights, that I don´t have to cook over open fire, and that different ways to live a life have their places.

But I understand the great band Keane, when they sing the chorus of one of their greatest hits...

"...oh simple things, where have you gone...?"

Samstag, 12. Mai 2012

Gott.

Gott - Vertrauter.
Gott - Gefährte.
Gott - Inspiration.
Gott - Mit-Verrückter.
Gott - Liebhaber.
Gott - Revolution.
Gott - Lenker.
Gott - Konfrontation.
Gott - Freiheit.
Gott - Genießer.
Gott - Einfachheit.
Gott - Fülle.
Gott - Kunst.
Gott - Klang.
Gott - Sinnlichkeit.
Gott - Reisen.
Gott - Ankommen.
Gott - Wort.
Gott - Leben.
Gott - Beziehung.
Gott - mein König.
Gott - Du.

Gott - mit mir. Gott - in mir.

Donnerstag, 12. April 2012

Der Moment.

Ich weiß nicht, ob ihr ihn kennt - den Moment.

Herkunft:
von gleichbedeutend französisch moment → dieses von lateinisch momentum → „(entscheidener) Augenblick“


Ich traf ihn in Freiburg, bei einer Tasse Kaffee. In meiner Hand ein Stift, vor mir leere Seiten, in meinem Kopf tausend Gedanken.

Ich schrieb, schrieb, schrieb...versuchte, die Dinge, die mich bewegten, klar zu formulieren, sie erkennbar zu machen, ihnen Gestalt zu verleihen.

Und auf einmal löste sich, von einem Moment auf den anderen, ein von mir lange begrübeltes Problem. Einfach so.

Gedanken sprudelten, Erkenntnisse stürzten auf mich ein, erfüllten mich mit Erleichterung und tiefer Freude.

Tausend Geschenke. In nur einem Moment.

Ich liebe Prozesse. Wirklich. Aber ich will ihn jetzt öfter treffen. Diesen Moment.

Mittwoch, 28. März 2012

Über Staubsauger & Schraubenzieher.

Heute im Kindergarten sprach ich mit einer Mutter über ihre beiden Söhne. Ein sehr vertrautes Gespräch, in dem sich jedoch bald herauskristallisierte, dass sie zwei charakterlich völlig unterschiedliche Kinder hat - und daran verzweifelt. Wieso können sie denn nicht ähnlich "funktionieren"?

Ich dachte noch lange über dieses Gespräch nach...und kam auf den Vergleich Staubsauger und Schraubenzieher.

Ich mag Schraubenzieher, und Staubsauger noch viel mehr. Dies liegt wohl daran, dass ich mit einem Staubsauger tendenziell mehr anfangen kann. Dies heißt nun aber nicht, dass der Schraubenzieher ein unbrauchbareres Werkzeug ist. Zusätzlich habe ich bis jetzt noch nicht versucht, mit einem Schraubenzieher den Staub meines Fußbodens zu entfernen. Auch stelle ich es mir schwierig vor, ein Regalbrett mit meinem Staubsauger an der Wand anzubringen.

Macht es Sinn, diese beiden Dinge miteinander zu vergleichen? Kann man sie vergleichen? Hat nicht jedes seine Aufgabe, seine Bestimmung...und Dinge, für die es überhaupt nicht geschaffen ist?

Wie oft wünsche ich mir (im übertragenen Sinne!!) ein Schraubenzieher zu sein, obwohl ich eigentlich der Staubsauger bin?

Und wieviel Sinn macht es, mir einen Kopf über die Dinge zu machen für die ich überhaupt nicht gemacht bin?

Mal sehen, vielleicht erzähle ich der Mutter morgen was von Schraubenziehern und Staubsaugern...

Back.

I´m back here. Feels good. You are back here. Feels better. Welcome :)

Donnerstag, 5. August 2010

Rafiki - Amigo - Freund.

Was ist ein Freund?

Ein Mensch, der meine Höhen und Tiefen kennt; bei dem ich nicht nur toll bin, sondern reflektiert werde. Der mir liebevoll sagt, wo ich schwach bin.

Ein Freund ist jemand, der sich für mich interessiert, bei dem ich nicht nur geben muss. Jemand, der mich kennt; der weiß, was in mir vorgeht; Dinge, die mir viel bedeuten, teilt.

Ein Freund ist jemand, der mein Leben teilt, mir aber auch nach zwei Jahren des nicht-sehens nahe ist. Eine Person, der ich ohne Bedenken etwas schenken kann...und von der ich ohne Bedenken Geschenke annehmen kann.

Jemand, vor dem ich weinen kann; der mich nicht für meine Herkunft verachtet.

Ein Mensch, der mich liebt,
sich Zeit für mich nimmt,
mich ernst nimmt,
mich würdigt.


Jemand, mit dem ich hemmungslos lachen kann; mit dem peinlich sein Spaß macht.

Der mir Freiheit lässt, den ich loslassen kann.

Mich liebt, weil ich bin, nicht weil ich werde; mich liebt, weil ich werde, nicht weil ich bin.

Ich kann mich auf ihn oder sie verlassen, bin keiner Willkür ausgesetzt.

Ein Freund ist jemand, der mich enttäuschen kann, den ich enttäuschen kann.

Jemand, der mir vergeben, dem ich vergeben kann.


(geschrieben beim fid-Seminar in Köln)

Montag, 28. Juni 2010

Frankfurt - Sao Paulo - Asuncion - Cochabamba.

Es ist da - mein Flugticket. Am 27. August 2010 um 22:01 Uhr MEZ hebt mein Flieger von Frankfurt/Main ab...

"...und bringt mich fort...von Dir..." (Pohlmann)

Zwischen Heimweh und Fernsucht steht mir der Sinn.
Silke

Montag, 21. Juni 2010

Whispers of a well-lit way.



There´s distraction buzzing in my head,
saying in the shadows it's easier to stay.
But I've heard rumours of true reality
whispers of a well-lit way.


Show me the way.
Silke

Donnerstag, 10. Juni 2010

Wenn der Groschen fällt.

Ich mag Zitate. Irgendwann habe ich mal damit angefangen, Sprüche, die ich gut fand malerisch an den Wänden meines Zimmers zu verteilen. Meistens waren das dann Worte, mit denen ich aktuell etwas anfangen konnte.

Zu Beginn dieses Jahres habe ich mir jedoch ein Zitat auf die erste Seite meines Kalender geklebt, das ich zwar hübsch fand, aber nicht so wirklich verstanden hatte. Ein Auszug aus William P. Youngs wunderbarem Buch "Die Hütte":

"Wenn du lebst, als würdest du nicht geliebt, ist das eine Enschränkung nicht umgekehrt."

Diese Woche habe ich in meinem Kalender herumgeblättert, um zu sehen, was ich in den vergangenen Monaten so alles gemacht habe...und stieß auf den Spruch, der da in grüner Tinte steht.

In letzter Zeit habe ich festgestellt, dass ich mich in vielerlei Hinsicht von Gott alleingelassen und enttäuscht fühle. Nicht berücksichtigt, nicht gesehen. Das Gefühl, in meinen Bedürfnissen nicht wahrgenommen zu werden. "...er wird Dir geben, was Du Dir von Herzen wünschst..." (Psalm 37, 4)...ok. Und wann?

Ja, was passiert, wenn eine Silke merkt, dass sie sich vernachlässigt fühlt und unzufrieden ist? Sie sucht sich ihr Glück auf eigene Faust. Das gelingt manchmal...aber ich habe festgestellt, dass viele Versuche, auf eigene Faust beziehungsweise unabhängig von Gott das Glück zu suchen, kläglich gescheitert sind und Verletzungen und Frust die Folge waren. Und in diesem Zusammenhang las ich das Zitat von Mr. Young.

Ich bin beileibe kein Freund (mehr) von Aussagen wie "Ignorier deine Bedürfnisse, konzentrier dich nur auf Gott, er gibt dir alles, was du brauchst!" Ich habe Wünsche, ich habe Gefühle. Es gibt Dinge, die ich brauche. Wenn ich Hunger habe oder friere, dann muss ich etwas essen oder eine Jacke anziehen, nicht "Jesus, du allein bist genug" singen (geht schon...wird aber höchstwahrscheinlich nicht soviel an meinem Zustand ändern). Wenn ich traurig, wütend, ängstlich, voller Sorge bin, dann nützt es mir nichts, mir diese Gedanken und Gefühle schön zu reden. Ich muss ein Ventil haben, bei dem diese Dinge rauskönnen.

Trotzdem mache ich mir ernsthaft Gedanken, was es bedeutet, von Gott geliebt zu sein.

Ich glaube, es bedeutet nicht, dass diese Dinge, die ich oben aufgezählt habe, in meinem Leben nicht mehr existieren. Dass es keine Enttäuschungen mehr geben wird, keine Sehnsüchte, die ungestillt sind. Ich glaube, dass es eine andere Sichtweise auf die Dinge meines Lebens darstellen soll. Ich gehe sogar soweit, zu behaupten, dass es das Radikalste ist, was ich tun kann - glauben, dass Gott mich liebt, es gut mit mir meint und mich versorgen wird. Es bedeutet, dass ich meinen Focus auf die Dinge richte, die ich schon habe und die mehr zu genießen. Mich zu entscheiden, mir nicht mehr um jeden Furz Sorgen zu machen. Zu glauben, dass ich und mein Leben und mein Schaffen Sinn und Bedeutung haben.

Well, nobody promised us living would be easy ;)
But I´m easy like sunday morning.

Silke ;)

Freitag, 30. April 2010

The art of doing nothing?

Kennt ihr diese Zeiten im Leben, in denen man das Gefühl hat, dass nichts vorangeht?

Es scheint, jeder um dich herum lebt in voller Erfüllung, hat Freude am Job, Freunde, einen guten Ausgleich in der Freizeit und (in meiner Prioritätenliste) einen funktionierenden Draht nach oben. Nur du nicht.

Du kämpfst gegen den Frust an, hast das Gefühl, deine Träume sind Dir abhanden gekommen und der Personenkreis, der sich Freunde nennt, ist an einer Hand abzählbar. Zudem hat Gott eine Metamorphose zur Mauer vollzogen, die man in allen möglichen Formen ansprechen kann - aber leider bekommt man keine Antwort.

Ich mache momentan so ne Zeit durch. Frage mich oft, wer ich bin, was ich will, wo es hingehen wird im Leben. Und ich habe keine Antworten, zumindest nicht jetzt.

Vor einigen Tagen dachte ich intensiv über meine momentane Situation nach und fragte mich, wann denn endlich mal der Punkt gekommen ist, an dem alles in Ordnung ist. An dem ich glücklich bin, den Job habe, der voll zu mir passt, Menschen um mich herum, in denen ich zuhause bin, Gott der Gott ist, in den ich mich vor 15 Jahren verliebt habe.

Und da kam mir die Erkenntnis, dass es diesen Punkt wohl nicht gibt. Ganz ehrlich; ich glaube, selbst wenn ich an diesem Punkt wäre...dann gäbs zehntausend neue Bedürfnisse, die nach Erfüllung schreien.

Es scheint, dass die einzige Lösung die wäre, im Jetzt zu leben und den Moment zu genießen - denn dort ist wohl auch Gott zu finden.

"Gottes Frieden kann man nur in der Gegenwart erleben. Gott ist ewig. Er war in der Vergangenheit. Er wird in der Zukunft sein. Aber er ist nur im Jetzt." (Kerstin Hack)

Ich möchte das so gerne lernen.

Silke

Sonntag, 14. März 2010

Anbetung.


“Bekanntermaßen bezeichnete Karl Marx Religion als “Opium des Volkes“. Der Buddhismus, vor allem der allgemein praktizierte, verspricht eine Verbesserung durch das Karma. Im Islam und im Christentum wird den Gläubigen das ewige Paradies versprochen. Das sind ohne Zweifel starke Opiate: die Hoffnung auf ein besseres Leben in der Zukunft. Doch es gibt eine Geschichte im Sufismus, die die Behauptung, der Mensch glaube nur, weil er Opium braucht, infrage stellt. Rabe´a al-Adiwiyah, eine bedeutende Sufi-Heilige, rannte vor allen Menschen durch die Straßen ihrer Heimatstadt Basra, in der einen Hand eine Fackel, in der anderen einen Eimer Wasser. Als jemand fragte, was sie da tue, antwortete sie: >Mit dem Eimer Wasser lösche ich die Flammen der Hölle, und mit der Fackel brenne ich die das Tor zum Paradies nieder, damit die Menschen Gott nicht aus Angst vor der Hölle oder der Sehnsucht nach dem Paradies lieben, sondern weil Er Gott ist.<“

Ein Auszug aus dem Jugendbuch "Eine wie Alaska" von John Green, welches mir die beste Sarah der Welt geliehen hat.

So. Schön und gut. Aber warum gebe ich ausgerechet diesem Post die Überschrift "Anbetung"? Einem Text, der theologisch gesehen wahrscheinlich mehr als spannend ist?

Weil ich glaube, dass der Text ein Phänomen beschreibt, welches Christen (mich eingeschlossen) daran hindert, genau das zu leben, was vor 2000 Jahren in der Gestalt von Jesus Christus am Kreuz errungen wurde. Den Glauben daran, dass das Opfer am Kreuz wirklich, wirklich frei macht.

Welche Qualität hätte diese Freiheit denn, wenn ich trotzdem noch Leistung erbringen müsste, um sie endgültig rechtskräftig zu machen? Was wäre es für eine Liebe, die mich nur dafür befreit, dass ich für irgendwelche Zwecke herhalte? Wie komisch, wenn ich mich mein Leben lang verbiegen würde, nur um am Ende das gefundene Fressen zu kriegen.

Die besten Zeiten mit meinem Gott hatte ich dann, wenn ich ohne Angst einfach nur ich selbst war. In Zeiten von Freude, Leid, Sicherheit, Zweifeln, Verrücktheit, Langeweile, Gehorsam, Trotz, Zuneigung, Ablehnung, Liebe, Hass, Zustimmung, Rebellion genau diese Dinge ungeschminkt zur Sprache zu bringen.

Nichts ist befreiender, als Gott sagen zu können, wie es wirklich aussieht...und auch an seinem Thron rütteln zu können. Ich empfinde das als weitaus effektiver als Dinge totzuschweigen, zu lachen, wenn nicht nach lachen zumute ist.

Das heißt Anbetung für mich. Echt sein...und dadurch immer wieder zu merken, dass ER mich zuerst geliebt hat.

Habt keine Angst.

Silke

Dienstag, 23. Februar 2010

Alles Gute zum Alltag.


Mal wieder ein kleines Glanzstück, welches dem Leben Leben gibt.

"Le-le-le-le-leb´ dein Leben jetzt und hier und überhaupt..."

Grabt die Träume aus dem Sand!
Silke

Mittwoch, 13. Januar 2010

Klassik.


Dieser wundervolle Song wird in diesem Jahr unfassbare 16 Jahre alt. Und für mich ist er so gut wie immer hörbar; quasi zeitlos. Daraus folgt --> er hat klassisches Potential. Daraus folgt --> OASIS machen klassische Musik.

Öhm...

Naja. Genießt den Clip!

Silke

Donnerstag, 7. Januar 2010

Eat This...

...once again.

Ich weiß, ich habs schonmal gepostet...aber diesmal mit dem Unterschied, dass ich mit stolz geschwellter Brust von mir sagen kann, dass ich diese Nummer jetzt auch mal ausprobiert hab...(in Fachkreisen nennt man es auch "Tunstalling" :P)und ich glaub, fürs erste Mal wars gar nicht so schlecht :)

Merci to Jojo for loops on the holy mountain and crazzzyness...always keep on rockin´.

KT ;)

Freitag, 25. Dezember 2009

Mercedes Benz.


Ein Clip, gespickt mit Eindrücken, Bildern, Menschen, Aussagen, Zeitgeschehen.

Manchmal frage ich mich ernsthaft, was aus mir geworden wäre, hätte meine Mutter mich in diese Zeit hineingeboren. Silke als Hippie-Braut oder spießige Vertreterin des Systems? Das totale Freiheitsfeeling oder der böse Absturz in die Dinge, welche die Freiheit vorgaukeln? Suchen oder finden?

Hm. Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass die kleine Rebellin in mir ihr Werk noch verrichten wird ;) Muss ja nicht immer Woodstock sein, ne?

Liebe Grüße von meinem Schreibtisch.

Mrs. Joplin ;)

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Nürnberg-Göttingen-Bolivia.

"Liebe Silke,

endlich können wir dir nun mitteilen, dass wir uns nach deiner schriftlichen Bewerbung und dem persönlichen Eindruck, den wir von dir während unseres Treffens gewonnen haben, dazu entschieden haben, dir einen einjährigen Freiwilligendienst (über "weltwärts") bei Cristo Vive in Bolivien zu ermöglichen. Wir gratulieren dir ganz herzlich zu dieser Chance und freuen uns wirklich sehr für dich."


Ein Auszug der mail von Cristo Vive e. V., die heute in meinem Postkasten lag.

Ich werde Weihnachten 2010 in Bolivien feiern.
Ich freu mich riesig!!

Silke

Dienstag, 15. Dezember 2009

Ohne Kontur.


Ich mag Clueso :)

Montag, 14. Dezember 2009

Nürnberg-Göttingen-Bolivia?

Letztes Wochenende war ich in Göttingen zum Auswahlseminar von Cristo Vive e. V. Wofür ich ausgewählt werden soll? Well...wenn alles klappt, dann feiere ich Weihnachten 2010 irgendwo in Bolivien.

We will see. You can keep me in prayer.

Sonntag, 29. November 2009

Ewigkeit im Herzen.

Letzte Woche war ich in Memmingen. Da fand nämlich der berühmte MAMMUT-Outletverkauf statt. Und wenn man der Sozialisationstheorie glaubt, dann bin ich wohl aufgrund des Einflusses meiner outdoor-begeisterten Freunde zu der Meinung gelangt, dass mein Leben auch eine MAMMUT-Softshell braucht. Jetzt hängt sie in meinem Schrank, ist sehr pink und ich fühl mich genauso wie vorher. Feine Sache.

In Memmingen findet jedoch nicht nur zweimal im Jahr die MAMMUT-Party statt...nein. Memmingen, oder genauer gesagt das kleine Dorf Lauben, welches in dieser Gegend liegt, hat für mich eine ganz andere Bedeutung. Es ist der Heimatort meines guten Freundes Stefan, der am 30. August 2008 durch einen tragischen Unfall ums Leben kam. Wir waren an diesen zwei Tagen zu Gast bei seiner Familie; und am Donnerstag abend stand ich zum ersten Mal seit der Beerdigung an Stefans Grab.

Es ist erschütternd, an einem Grab zu stehen, in dem ein 25jähriger Mensch liegt. Furchtbar tragisch, einen Menschen zu beweinen, der noch so viel vor sich hätte haben können.

Auch ich stand wieder fassungslos an seinem Grab. Ich fühlte mich so hoffnungslos...und dann war mir, als würde mich eine leise Stimme auffordern, mich umzudrehen.

Das tat ich und dann sah in den Himmel, der durch den Sonnenuntergang von einem wunderbares Lichtspektakel übergossen war. Eine Wolkenwand hatte sich am Horizont geteilt und bildete ein riesiges Fenster, welches gefüllt war von diesem Licht. Ein mächtiger Anblick, und mir war, als könnte ich ein kleines Stück von Gottes unendlicher Ewigkeit sehen.

Ich kann kaum beschreiben, wie sehr mich dieses Bild getröstet hat; wie sehr ich meinen Blick wieder einmal umschwenken durfte.

Stefan wird nie wieder auf diese Erde zurückkommen, und er hat bei uns allen eine entsetzlich schmerzvolle Lücke hinterlassen. Ich verstehe nicht, warum er so früh gehen musste, und ich werde es wohl nie verstehen können.

Aber eines weiß ich so sicher, wie nach dem Tag die Nacht kommt. Gott hat die Ewigkeit in mein Herz gelegt. Sie ist auf meiner Seite; das hier ist nicht das Ende.

Jedesmal, wenn ich in meinem Herzen diese Sehnsucht spüre, die ich nicht in Worte fassen kann, jedesmal, wenn die Dinge meinen Verstand übersteigen, selbst dann, wenn ich merke, dass mir die geilste MAMMUT-Softshell nicht das geben kann, was ich in meinem tiefsten Inneren suche...dann merke ich, dass ich für die Ewigkeit geschaffen bin. Dafür, in aller Ewigkeit mit meinem Gott in der vollkommenen Vollkommenheit zu sein und das zu genießen, was er für mich gedacht hat - eine Zeit, in der kein Tod, kein Schmerz und kein Geschrei mehr sein wird.

Stefan tanzt jetzt schon in Gottes Ewigkeit - und dort werde ich ihn wiedersehen.

Was für eine Zuversicht!

Silke

Freitag, 13. November 2009

Wege vor mir.


Ein schöner Song von Samuel Harfst. Schrecklich kitschige Bilderanimation; dafür aber Klang in high quality. Und selbstverständlich auch mal wieder ein Bild.

"Herr an Deinen Wegen ist mir mehr gelegen als an Gold, auf deinen Wegen will ich gehn."

Silke